Was der Mutter gut bekommt
Weltweit werden traditionell komplett unterschiedliche Ernährungsweisen gepflegt, in denen häufig Zwiebeln, Knoblauch, nährende Hülsenfrüchte und auch Kohlgemüse eine wichtige Rolle spielen. Umso schöner, dass man heute ziemlich klar sagen kann, dass stillende Mütter in der Regel alles essen dürfen, was ihr Herz begehrt und was ihnen bekommt.
Es gilt nun eher danach zu schauen, was der Mutter gut bekommt, und das bekommt in der Regel auch dem Baby. Beispielsweise im Winter bilden bei uns Kohlsorten und Lauch eine wichtige regionale Nährstoffquelle, auf die auch Stillende nicht per se verzichten sollten.
Nicht doppelt so viel, sondern doppelt so gut
Der Fokus liegt auf vollwertiger, nährstoffreicher Ernährung mit viel Abwechslung und guten Fetten. Dabei dürfen es trotzdem gerne ein paar Kalorien mehr sein, denn voll zu stillen bedeutet, einen höheren Energieumsatz von ca. 500 Kilokalorien zu haben. Das Motto lautet eigentlich wie in der Schwangerschaft: nicht doppelt so viel, sondern doppelt so gut!