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KI generiert: Grafik eines Apfels mit der Aufschrift "10 Jahre BIOBOTE".

10 Jahre Biobote  - Das Interview mit Sebastian

Hi Sebastian, schön, dass du da bist ....

 

Lisa und Nik im Interview

Sebastian Bosse, Geschäftsführer des Bioboten im Gespräch mit Niklas Kling

Du bist 2020 dazugestoßen. Wie hast du den Bioboten zu der Zeit wahrgenommen und welche Vison hattest du zu diesem Zeitpunkt?

Ich habe den Bioboten nicht erst 2020 kennengelernt und mich vorher schon mit der Gründungsgeschichte, den Gedanken und Visionen auseinandergesetzt, die Lisa und Ivan bei der Gründung hatten. Von daher war 2020 für mich nicht alles neu. Ich habe den Werdegang des Bioboten über die ersten fünf Jahre hinweg recht nah verfolgt und fand es super spannend, die Entwicklungen zu sehen. Als sich dann die Möglichkeit aufgetan hat, hier dabei zu sein, hatte ich richtig Lust, auch Teil dieser weiteren Entwicklung werden zu können.

Was oder auch welcher Bereich hat sich seit deinem Einstieg am stärksten verändert??

Ich glaube, das kann man gar nicht unbedingt auf einen Bereich herunterbrechen. Wir haben hier in den letzten Jahren sehr viel angestoßen. Viele der heutigen Bereiche gab es damals noch gar nicht. Wir hatten im Grunde damals nur den Büro- und den Logistikpart. Beide Bereiche sind mittlerweile deutlich feingliedriger unterteilt. Zudem ist unsere Halle durch den Umzug um ein Vielfaches gewachsen. Von daher sind eigentlich alle Bereiche nach und nach so ein Stück weit ihren Kinderschuhen entwachsen. 

Wie steht es derzeit und im Vergleich zu deinem Einstieg um die wichtigsten Kennzahlen des Unternehmen?

Wir haben uns in vielen Bereichen in den letzten Jahren weiterentwickelt, mal mehr, mal etwas weniger. Aber um mal ein paar Beispiele zu nennen: Wir haben mittlerweile rund 55 Bioboten im Team mit verschiedensten Jobprofilen. Wir liefern in den Spitzenzeiten ca. 2.200 Aufträge pro Woche aus, also rund 9.000 pro Monat. Das Ganze verteilt sich auf einen Kundenstamm von knapp 13.000 Kunden, wobei wir zwischen 80-120 Neukunden pro Monat in etwa akquirieren. Wir besitzen - Stand heute - einen Fuhrpark von 13 Fahrzeugen, wobei fast die Hälfte mittlerweile auf Elektro umgestellt ist, Tendenz steigend. Wir packen in der Woche ungefähr 4.500 Kisten für unsere Kunden und haben dafür einen Kisten-Bestand von fast 25.000 Kisten. Eine große Anzahl, die wir aber auch vorhalten müssen, um jede Woche verlässlich in alle Himmelsrichtungen liefern zu können.

Gibt es eine Kennzahl, auf die du aktuell besonders stolz bist?

Spontan fallen mir da zwei Kennzahlen ein, die so ein wenig herausstechen. Diese betreffen aber weniger die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens, sondern vielmehr die Kundenzufriedenheit. Zum einen liegt unsere Kundenzufriedenheit derzeit bei 9 von 10 möglichen Punkten, die wir regelmäßig von unseren Kunden als Feedback erhalten. Zum anderen weist unsere Weiterempfehlungsquote, der sogenannte Net Promoter Score, einen wirklich herausragenden Wert von 78 auf. Zahlen, die uns sehr glücklich machen und belegen, dass unsere Kunden die Produktvielfalt und unsere Dienstleistungen wertschätzen. 

Zudem würde ich noch herausstellen wollen, dass wir eine äußerst geringe Mitarbeiterfluktuation haben, was für uns als Arbeitgeber natürlich super schön ist und uns auf unserem Weg bestätigt. Die Mitarbeitenden, die uns bislang verlassen haben, hatten meistens bereits im Vorfeld signalisiert, dass sie nur übergangsweise in unserem Unternehmen sein werden. Teamkollegen hingegen, die schon länger an Bord sind, verlassen uns glücklicherweise nur äußerst selten. Das spricht meiner Meinung nach für ein sehr intaktes Teamgefüge und eine grundsätzlich positive Unternehmenskultur.

KI generiert: Abstrakte grüne, wellenförmige Linien auf weißem Hintergrund.

"Unsere Kundenzufriedenheit liegt derzeit bei 9/10 
möglichen Punkten."

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Was waren die deiner Meinung nach wichtigsten Meilensteine auf dem Weg vom Start-up zum etablierten Unternehmen?? 

Als ersten wirklich bemerkenswerten Meilensteine würde ich erstmal die Gründung selbst nennen. Immerhin war diese Entscheidung vermutlich mit dem größten Risiko verbunden und gleichzeitig die fundamentale Grundlage für alles, was danach gekommen ist. 

Eine weitere wichtige Erkenntnis war meines Erachtens, nicht mehr alles selbst machen zu wollen, sprich: Mitarbeiter ins Team zu holen und nicht darauf zu beharren, alles selbst zu erledigen. Das war glaube ich ein sehr wichtiger Schritt für die Entwicklung des Unternehmens und hat dafür gesorgt, dass hier eine gewisse Struktur geschaffen wurde. Gerade, weil diese Entscheidungen mit viel Risiko für Lisa und Ivan behaftet waren, habe ich davor den allergrößten Respekt. 

In Relation zu diesen Meilensteinen hatte gefühlt alles, was danach kam, weniger Tragweite. Natürlich kann man hier aber noch die Ausweitung des Liefergebiets in die Grafschaft 2017 und nach Ostfriesland 2021 und 2023 nennen. Diese Entscheidung führte nämlich letztlich dazu, dass wir nicht - wie die Branche im gesamten – mit Umsatz-Einbußen oder Personalabbau zu kämpfen hatten, sondern weiterhin Umsatzgewinne verbuchen und das Team noch weiter ausbauen konnten. Hier hatten wir sicherlich viel Glück mit unseren Entscheidungen und ich hoffe, dass in Zukunft noch viele weitere prägende Meilensteine hinzukommen werden.

Erst kürzlich habt ihr euch umfirmiert zur Biobote GmbH. Welche Vorteile hat dieser Schritt mit sich gebracht hinsichtlich Logistik, Prozesse, Strukturen etc.? Was bedeutet der Zusammenschluss für die Zukunft des Bioboten? 

In erster Linie ging es gar nicht unbedingt darum, irgendwelche Weichen für die Zukunft zu stellen oder irgendetwas zu verändern. Der Zusammenschluss war vielmehr eine logische Reaktion auf die Entwicklung der letzten vier, fünf Jahre. Wir haben mit den Namen Biobote Emsland und Biobote Ostfriesland zwei zentrale Regionen unseres Liefergebietes adressiert, dann aber festgestellt, dass wir in der Zwischenzeit über ein Drittel unserer Kunden auch außerhalb dieser Kernregionen in neuen Gebieten beliefern. Und diese wollten wir nicht über den Namen bzw. unsere Marke ausschließen. Die Kunden sollten über den nun allgemeineren Begriff Biobote mehr ins Boot geholt werden und sich zugehörig fühlen.

Welche Prozesse oder Strukturen mussten geschaffen werden, damit weiteres Wachstum überhaupt möglich wurde?

Da schießen mir eigentlich direkt die strukturellen Veränderungen in den Kopf, die bereits ab 2018 und in den Folgejahren stattgefunden haben. Da wäre zum einen der Neubau unserer Halle zu nennen, unsere heutige Basis, durch die wir in der Lage sind, alle unsere Dienstleistungen zu bewerkstelligen. Außerdem würde ich die Entscheidung herausheben wollen, spezialisierte Leute ins Team zu holen, die sich explizit auf ihren Job konzentrieren und gut in diesem performen. So haben wir uns ein bisschen weg von der chaotischen „Jeder springt dahin, wo er gerade benötigt wird“-Startup-Mentalität hin zu einer schrittweisen Professionalisierung entwickelt, wo jeder eine konkrete Aufgabe im Team hat.

Eine weitere imminent wichtige Grundlage wurde schon während der Gründung geschaffen, indem wir von Anfang an in ein professionelles IT-Software-Setup investiert haben. So verfügen wir heute noch über hochwertige Systemlösungen, mit denen wir auch aktuell noch alles super abgedeckt bekommen. Ich bin mir sicher, dass die Skalierung und das Wachstum, welches wir insbesondere in der Corona-Zeit erlebt haben, nicht in der Form möglich gewesen wäre, wenn wir nicht von Anfang an auf professionelle Softwarelösungen gesetzt hätten.

Der Bio-Markt hat sich in den letzten zehn Jahren stark verändert. Wie hat sich das Kundenverhalten, die Nachfrage und das Konsumverhalten verändert? 

Man kann sicherlich sagen, dass Bio mittlerweile in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist, was uns natürlich sehr freut. Als wir angetreten sind, um Bio in der Region verfügbar zu machen, hatten wir zwar keine Monopolstellung, in vielen Bereichen unseres Liefergebiets aber schon allein dadurch, dass wir über unseren Lieferservice verfügbar waren, ein gewisses Alleinstellungsmerkmal. Da konnten höchstens die Mittelzentren mithalten. 

Mittlerweile ist Bio in nahezu jedem Lebensmitteleinzelhandel, Supermarkt oder Discounter verfügbar. Die Nachfrage ist entsprechend da und man ist kein reiner Idealist mehr, wenn man sich Bio ernährt. Es gibt viele Beweggründe, zu Bioprodukten zu greifen. Und das Klischee des Biokäufers hat sich glaube ich in den letzten zehn Jahren auch noch einmal deutlich verändert. 

Bio-Produkte gibt es heute gefühlt in jedem Supermarkt. Was unterscheidet die Produkte des Bioboten von diesen und warum bestellen Kunden trotzdem beim euch?

Zunächst einmal ist „Bio“ ja nicht immer gleich „Bio“. Grundsätzlich begrüßen wir es, dass Bioprodukte so umfassend verfügbar sind, jedes Einkaufsverhalten Berücksichtigung findet und jeder irgendwo auch die Möglichkeit besitzt, sich nach seinen eigenen Werten und Maßstäben mit Bioprodukten zu versorgen. Den Unterschied sehen wir auf jeden Fall in der Lieferantenstruktur, die wir nutzen. 

Bio im Supermarkt ist häufig großflächig, industriell und im großen Stil angebaut, um in erster Linie die preisliche Schiene berücksichtigen zu können. Wir sind hingegen überzeugt von den kleinbäuerlichen Strukturen unserer regionalen Lieferanten und setzen da andere Werte an die oberste Stelle, als es im Lebensmitteleinzelhandel der Fall ist. Das äußert sich vor allem darin, dass unsere Lieferanten die Anforderungen an Bio-Produkte noch einmal auf ein anderes Level hieven. Es werden also nicht nur irgendwelche Richtwerte geachtet, die von den gängigen Labels (EU-Bio, Bioland Naturland etc.) vorgeschrieben sind. Vielmehr wirtschaften unsere Lieferanten nach eigenen Maßstäben und adressieren so noch gezielter die Aspekte Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Tierwohl. Dinge, die man am Ende des Tages auch sehen und vor allem schmecken kann.

Ihr arbeitet mit vielen Zulieferern aus der Region zusammen. Welche Bedeutung haben regionale Partner für den Unternehmenserfolg des Bioboten?

Unser Partnernetzwerk, das wir uns in den letzten Jahren aufgebaut haben, ist absolut entscheidend für den Erfolg des Bioboten. Die Qualität und die Hingabe zum Produkt sowie unser gemeinsames Wertekonstrukt sind entscheidende Faktoren für die Wertigkeit unserer Endprodukte. Wir als Biobote fungieren dabei als Plattform für unsere Lieferanten und bringen Angebot und Nachfrage bei uns zusammen. Viele unserer Lieferanten würden vermutlich ihre Produkte nicht in solch einer Vielzahl an ihre Kunden vertreiben können. Und auf der anderen Seite könnten unsere Kunden nicht mit dieser Vielfalt an regionalen Produkten in Berührung kommen, wenn es uns als Plattform und am Ende auch als Distributor nicht geben würde. Von daher ist der Erfolg, den wir in den letzten Jahren hatten, ein Gemeinschaftsergebnis, was wir ohne unsere Lieferanten niemals hätten bewerkstelligen können.

 

KI generiert: Abstrakte grüne, wellenförmige Linien auf weißem Hintergrund.

"Ich glaube, dass vor allem unsere gemeinsame Mission die Arbeit beim Bioboten besonders macht."

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Mehr als 50 Mitarbeitende – darauf kann man als regionales Unternehmen stolz sein. Welche Unternehmenskultur wollt ihr schaffen? Für welche Werte wollt ihr stehen und was macht das Arbeiten beim Bioboten besonders?

Ich glaube, dass vor allem unsere gemeinsame Mission die Arbeit beim Bioboten besonders macht. Wir es also gemeinsam schaffen - und wirklich auch nur gemeinsam - unsere rund 13.000 Kunden in der Region mit hochwertigen Bio-Lebensmitteln zu versorgen. Und diese Möglichkeit hätten ganz viele Kunden ohne unser großartiges Team einfach nicht. Hier spürt jede Person, dass sie wichtig ist und ohne die eigenen Handgriffe hier nichts funktioniert. So etwas stiftet denke ich auch einen gewissen Sinn in der eigenen Arbeit und ist ein ganz entscheidender Faktor für unsere Mitarbeiterzufriedenheit.

Derzeit beschäftigt ihr drei Auszubildende. Wie wichtig ist das Thema Ausbildung bei euch und warum investiert ihr bewusst in diesen Bereich?

Ausbildung ist für uns - und das kann man denke ich sagen, ohne zu übertreiben - eine Herzensangelegenheit. Es macht einfach Spaß, junge Leute - die ein sehr ähnliches Wertekonstrukt haben wie unsere älteren Hasen - an verschiedene Aufgaben heranzuführen, in modernen Arbeitsumfeldern zu schulen und mit neuen Perspektiven und innovativen Ideen ins Team zu integrieren. Schon nach der ersten Ausbildung war uns eigentlich klar, dass wir das dauerhaft so weiterführen wollen, soweit es von unseren Kapazitäten her möglich ist.

Ist der allgemein bekannte Fachkräftemangel auch ein Thema bei euch? Welche Herausforderungen spürt ihr als Arbeitgeber aktuell?

Natürlich ist der Fachkräftemangel präsent, wenn man sich mit dem Thema Recruiting in irgendeiner Form befasst. Wir hatten allerdings in der Vergangenheit bisher das Glück, dass wir die Stellen, die wir ausgeschrieben haben, auch sehr gut besetzen konnten. Wir sind jetzt noch nicht wirklich - in Anführungsstrichen - „Opfer“ des Fachkräftemangels. Aber wir spüren es auch und wir merken, dass auf verschiedenen Positionen, die wir zu besetzen haben, nicht mehr die Vielfalt an Bewerbungen reinkommt, wie es vielleicht vor zehn Jahren mal der Fall gewesen wäre. Am Ende des Tages sind wir aktuell aber glücklicherweise noch nicht in der Position, dass wir da wirklich drunter leiden oder Stellen nicht besetzen können.

KI generiert: Abstrakte grüne, wellenförmige Linien auf weißem Hintergrund.

"Die entscheidende Herausforderung für den Fachhandel wird in den kommenden Jahren darin liegen, die Alleinstellungsmerkmale und Werte an seine Kunden zu kommunizieren."

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Wo steht der Biobote heute – und wo wollt ihr in den nächsten fünf bis zehn Jahren stehen?

Wenn mir heute jemand sagt, dass wir uns in zehn Jahren um ein paar Prozent weiterentwickelt haben, organisch gewachsen sind und unseren Fortbestand wirklich gut und sicher gewährleisten können, dann würde ich das auf jeden Fall unterschreiben. Es gibt derzeit keine konkreten Expansionsideen und wir sind mit der Größe des Unternehmens, der Teamgröße und unserem Vertriebsgebiet sehr gut zufrieden. Natürlich gibt es immer mal wieder auch Ideen und Chancen, rechts und links etwas Neues zu machen. Das werden wir uns sicherlich auch immer mal wieder angucken. Aber konkrete Pläne schmieden wir aktuell nicht.

An welchen Themen arbeitet ihr aktuell, die für eure Kunden evtl. noch gar nicht sichtbar sind?

Ein großes Thema, an dem wir aktuell arbeiten, das jedoch noch nicht bei allen Kunden so richtig angekommen ist, sind unsere Kochboxen. Man bestellt also nach Rezept und bekommt dann eine Kiste mit allen Zutaten zum direkten Umsetzen und Kochen nach Hause geliefert. Seit rund einem Jahr bieten wir diese Boxen in unserem Shop bereits an und bauen das mit einem ordentlichen Fundus an Rezepten auch kontinuierlich aus. Aber das ist sicherlich ein Thema, was wir marketingtechnisch präsenter und auch infrastrukturell zukünftig noch ein bisschen mehr ausweiten wollen.

Ist nach der Anbindung von Ostfriesland, der Grafschaft sowie Teilen NRWs weiteres geografisches Wachstum geplant oder liegt der Fokus eher auf der Vertiefung bestehender Regionen?

So wie die Frage formuliert ist, würde ich sagen, der Fokus liegt auf einer Verdichtung unseres Liefergebiets und der eher „neueren Liefergebiete“ wie Ostfriesland, Friesland und Nordrhein-Westfalen. Da wollen wir sicherlich perspektivisch auch mal eine ähnliche Dichte erreichen wie im Emsland. Man kann aber natürlich nicht ausschließen - wir haben hier immerhin nur wenige Meter bis zur holländischen Grenze - dass irgendwann auch mal eine Expansion in die Niederlande ein Thema werden könnte. Die Bestrebungen sind jedoch derzeit nicht akut und wir sehen vom heutigen Standpunkt in der Verdichtung des Liefergebietes die größeren Chancen.

Wie wird sich der Handel mit Bio-Lebensmitteln deiner Meinung nach in den nächsten 5-10 Jahren entwickeln?

Es wird denke ich stark davon abhängen, ob der Fachhandel - zu dem wir uns selbst auch zählen - es in Zukunft hinbekommt, die Alleinstellungsmerkmale und Werte an seine Kunden zu kommunizieren. Regionalität, Nachhaltigkeit, Tierwohl oder auch soziale Verantwortung sind Themen, die mittlerweile auch im Lebensmitteleinzelhandel gespielt werden. Wir schaffen es vom heutigen Stand jedoch noch nicht so ganz, die Unterschiede zwischen den jeweiligen Wertekonstrukten konkreter herauszustellen. Darin wird die entscheidende Herausforderung für den Fachhandel in den kommenden Jahren liegen.

Sebastian Bosse vor einem Lieferfahrzeug der Marke "BIOBOTE". Text: "www.biobote.de".