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Steinfrüchte und ihre versteckten Talente
Bio Steinfrüchte sind Früchte mit einem harten Stein in der Mitte, zum Beispiel Pfirsiche, Nektarinen, Aprikosen, Kirschen, Pflaumen, Mirabellen und Mangos. Sie sind empfindlich, reifen je nach Sorte unterschiedlich nach und schmecken am besten zimmerwarm. Für die Lagerung gilt: kühl für Haltbarkeit, zimmerwarm für Aroma.
Vitamine und Mineralstoffe: Steinfrüchte sind wahre Vitaminbomben. Sie enthalten Vitamin C, das dein Immunsystem stärkt, und Vitamin A, das gut für deine Augen ist. Außerdem liefern sie wichtige Mineralstoffe wie Kalium und Magnesium.
Antioxidantien: Diese Powerfrüchte sind reich an Antioxidantien, die deinen Körper vor schädlichen freien Radikalen schützen. Antioxidantien sind wichtig, um Entzündungen zu reduzieren und das Risiko für chronische Krankheiten zu senken.
Ballaststoffe: Steinfrüchte enthalten viele Ballaststoffe, die gut für die Verdauung sind und das Sättigungsgefühl fördern. Das ist besonders nützlich, wenn du auf deine Figur achten möchtest.
Wusstest du, dass der Kern von Pfirsichen, Kirschen und Aprikosen Blausäure enthält? Keine Sorge, du musst jetzt nicht auf deine Lieblingsfrüchte verzichten! Die Menge ist so gering, dass sie für den Menschen ungefährlich ist. Tatsächlich wurde früher aus den Kernen der Aprikose ein Öl gewonnen, das in der Medizin verwendet wurde. Heute wissen wir: Die Kerne sind nicht nur Abfall, sondern können auch nützlich sein.
Unsere Bio-Steinfrüchte stammen von ausgesuchten Partnern aus dem Süden, die sich dem nachhaltigen und ökologischen Anbau verschrieben haben. Sie setzen auf naturnahe Methoden und verzichten komplett auf chemische Pestizide und Düngemittel. Wusstest du, dass konventionell angebaute Steinfrüchte wie Aprikosen, Pfirsiche und Nektarinen zu den Früchten mit den höchsten Pestizidrückständen gehören?*
Durch den Kauf von Bio-Aprikosen schützt du nicht nur deine Gesundheit, sondern auch die Umwelt und unterstützt nachhaltige Landwirtschaft. In unserer Bio-Kiste findest du immer die besten Steinfrüchte von unseren vertrauenswürdigen Partnern.
Die wichtigste Regel lautet: Steinfrüchte erst waschen, wenn du sie essen möchtest. Feuchtigkeit auf der Schale kann die Früchte schneller verderben lassen. Reife Früchte legst du am besten nebeneinander in eine flache Schale, damit sie keine Druckstellen bekommen. Im Kühlschrank halten sie länger, aber sie verlieren dort schneller Aroma. Deshalb unser Tipp aus der Bioboten-Küche: kühl lagern, aber vor dem Essen 1 bis 2 Stunden rauslegen. Dann schmecken Pfirsich, Aprikose und Co. wieder deutlich voller.
Sehr feste Pfirsiche, Nektarinen oder Aprikosen kannst du kurz bei Zimmertemperatur nachreifen lassen. Kirschen sind anders: Sie reifen nach der Ernte kaum nach und sollten deshalb frisch gegessen werden. Am besten lagerst du Kirschen mit Stiel und wäschst sie ebenfalls erst kurz vor dem Naschen.
Je weiter die Saison voranschreitet, desto geschmackvoller werden die Früchte. Da unsere Bio-Steinfrüchte natürlich nicht gespritzt sind, stellen sie uns vor besondere Herausforderungen. Biologische Steinfrüchte sind kürzer haltbar und empfindlicher als konventionelle Steinfrüchte. Sollten die Steinfrüchte nicht eurer Qualitätserwartung entsprechen, gebt uns bitte einen kurzen Hinweis per Mail oder Bestellbemerkung, wir werden uns um eine Lösung kümmern.
Steinfrüchte sind vielseitig einsetzbar. Du kannst sie roh essen, in Salaten verwenden, zu Marmelade verarbeiten oder in Desserts und Kuchen einbauen. Ihr süßer Geschmack passt perfekt zu herzhaften Gerichten und verleiht ihnen eine besondere Note.
Diese erfrischende Steinfrucht-Salsa passt perfekt zu gegrilltem Fisch, Fleisch oder auch als Dip zu Tortilla-Chips. Ein außergewöhnliches Rezept, das deine Gäste überraschen wird!
Zeit: 15 Minuten
Menge: 4 Portionen
Passt zu: Grillgemüse, Ofenkartoffeln, Tofu, Fisch oder als Dip
Reifes Steinobst lagerst du am besten flach, ungewaschen und kühl, damit es keine Druckstellen bekommt. Im Kühlschrank hält es länger, verliert dort aber Aroma. Deshalb nehmen wir Pfirsiche, Aprikosen, Nektarinen, Pflaumen und Kirschen am liebsten 1 bis 2 Stunden vor dem Essen raus, dann schmecken sie deutlich voller. Kirschen reifen nach der Ernte nicht nach, Pfirsiche, Nektarinen und Pflaumen können dagegen noch etwas nachreifen.
Bio Steinfrüchte werden ohne chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel angebaut. Dadurch sind sie oft empfindlicher bei Transport und Lagerung, haben aber den Vorteil, dass ökologische Anbaumethoden Boden, Wasser und Artenvielfalt stärker berücksichtigen.
Bio Steinfrüchte sind eine gute Wahl, weil Pfirsiche, Nektarinen, Aprikosen, Kirschen und Pflaumen eine empfindliche Schale haben und direkt mitgegessen werden. Im Bio-Anbau sind chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel verboten, Bio-Obst und Bio-Gemüse sind laut Verbraucherzentrale grundsätzlich seltener und weniger stark mit Pestizidrückständen belastet.
Steinobst liefert je nach Sorte Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Aprikosen bringen zum Beispiel orangefarbene Pflanzenstoffe mit, dunkle Kirschen und Pflaumen enthalten Anthocyane. Die DGE empfiehlt Obst und Gemüse ausdrücklich wegen dieser Mischung aus Nährstoffen, Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen.
Kirschen sind spannend, weil sie Anthocyane und Polyphenole enthalten. Das sind sekundäre Pflanzenstoffe, die antioxidativ wirken und in Studien mit entzündungsmodulierenden Effekten in Verbindung gebracht werden. Heißt für uns ganz alltagstauglich: Kirschen sind kein Medikament, aber ein richtig guter Sommerbaustein für eine bunte, pflanzenbetonte Ernährung.
Die harten Steine solltest du nicht essen. Besonders bittere Aprikosenkerne können Amygdalin enthalten, aus dem beim Kauen und Verdauen Blausäure freigesetzt werden kann.
Quellen
https://www.verbraucherzentrale-niedersachsen.de/themen/ernaehrung-lebensmittel/kennzeichnung-inhaltsstoffe/welche-lebensmittel-sind-pestiziden-belastet
https://www.laves.niedersachsen.de/startseite/lebensmittel/ruckstande_verunreingungen/pflanzenschutzmittelrueckstaende-in-aprikosen-174458.html
https://www.laves.niedersachsen.de/startseite/lebensmittel/ruckstande_verunreingungen/pflanzenschutzmittelrueckstaende-in-pfirsichen-und-nektarinen-167490.html