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Steinfrüchte: Aprikosen, Kirschen, Mirabellen

"NICE2KNOW": 
Bio Steinfrüchte: Saison, Sorten, Lagerung und Fun Facts

Steinfrüchte und ihre versteckten Talente

Bio Steinfrüchte sind Sommer zum Reinbeißen: Pfirsiche, Aprikosen, Kirschen, Pflaumen, Nektarinen und Mirabellen bringen Süße, Säure und richtig viel Aroma in die Obstschale. Ihr gemeinsames Merkmal steckt schon im Namen: In der Mitte sitzt ein harter Stein, außen herum liegt saftiges Fruchtfleisch. Genau das macht sie so besonders und manchmal auch etwas empfindlich. Denn Steinfrüchte mögen keine Druckstellen, keine Nässe und keine lange Wartezeit. Wir zeigen dir, welche Sorten dazugehören, wie du Bio Steinfrüchte richtig lagerst und warum der Stein botanisch spannender ist, als man denkt.

Key Facts

  • Saison: viele heimische und europäische Steinfrüchte haben vor allem von Juni bis September Saison.
  • Typische Sorten: Pfirsiche, Nektarinen, Aprikosen, Kirschen, Pflaumen, Zwetschgen, Mirabellen und Mangos.
  • Lagerung: reife Steinfrüchte am besten flach und kühl lagern, vor dem Essen 1 bis 2 Stunden zimmerwarm werden lassen.
  • Waschen: erst kurz vor dem Essen waschen, sonst kann Feuchtigkeit die Haltbarkeit verkürzen.
  • Kerne: bittere Aprikosenkerne können Amygdalin enthalten, daraus kann Blausäure entstehen. Kinder sollten sie nicht essen. Erwachsene sollten bittere Aprikosenkerne meiden oder höchstens sehr geringe Mengen verzehren.
KI generiert: Ein minimalistisches grünes, horizontales Linienmuster ohne Text.

Was sind Steinfrüchte?

Bio Steinfrüchte sind Früchte mit einem harten Stein in der Mitte, zum Beispiel Pfirsiche, Nektarinen, Aprikosen, Kirschen, Pflaumen, Mirabellen und Mangos. Sie sind empfindlich, reifen je nach Sorte unterschiedlich nach und schmecken am besten zimmerwarm. Für die Lagerung gilt: kühl für Haltbarkeit, zimmerwarm für Aroma.

Die gesundheitlichen Vorteile von Steinfrüchten

Vitamine und Mineralstoffe: Steinfrüchte sind wahre Vitaminbomben. Sie enthalten Vitamin C, das dein Immunsystem stärkt, und Vitamin A, das gut für deine Augen ist. Außerdem liefern sie wichtige Mineralstoffe wie Kalium und Magnesium.

Antioxidantien: Diese Powerfrüchte sind reich an Antioxidantien, die deinen Körper vor schädlichen freien Radikalen schützen. Antioxidantien sind wichtig, um Entzündungen zu reduzieren und das Risiko für chronische Krankheiten zu senken.

Ballaststoffe: Steinfrüchte enthalten viele Ballaststoffe, die gut für die Verdauung sind und das Sättigungsgefühl fördern. Das ist besonders nützlich, wenn du auf deine Figur achten möchtest.

Ackerwellen Illustration

Fun Fact 

Wusstest du, dass der Kern von Pfirsichen, Kirschen und Aprikosen Blausäure enthält? Keine Sorge, du musst jetzt nicht auf deine Lieblingsfrüchte verzichten! Die Menge ist so gering, dass sie für den Menschen ungefährlich ist. Tatsächlich wurde früher aus den Kernen der Aprikose ein Öl gewonnen, das in der Medizin verwendet wurde. Heute wissen wir: Die Kerne sind nicht nur Abfall, sondern können auch nützlich sein.

Ackerwellen Illustration
Steinobst- Mischung aus ganzen Steinfrüchten wie Pfirische, Kirschen, Aprikosen

Der Vorteil von Bio-Steinfrüchten

Unsere Bio-Steinfrüchte stammen von ausgesuchten Partnern aus dem Süden, die sich dem nachhaltigen und ökologischen Anbau verschrieben haben. Sie setzen auf naturnahe Methoden und verzichten komplett auf chemische Pestizide und Düngemittel. Wusstest du, dass konventionell angebaute Steinfrüchte wie Aprikosen, Pfirsiche und Nektarinen zu den Früchten mit den höchsten Pestizidrückständen gehören?* 

Durch den Kauf von Bio-Aprikosen schützt du nicht nur deine Gesundheit, sondern auch die Umwelt und unterstützt nachhaltige Landwirtschaft. In unserer Bio-Kiste findest du immer die besten Steinfrüchte von unseren vertrauenswürdigen Partnern.

Bio-Steinfrüchte richtig lagern

Die wichtigste Regel lautet: Steinfrüchte erst waschen, wenn du sie essen möchtest. Feuchtigkeit auf der Schale kann die Früchte schneller verderben lassen. Reife Früchte legst du am besten nebeneinander in eine flache Schale, damit sie keine Druckstellen bekommen. Im Kühlschrank halten sie länger, aber sie verlieren dort schneller Aroma. Deshalb unser Tipp aus der Bioboten-Küche: kühl lagern, aber vor dem Essen 1 bis 2 Stunden rauslegen. Dann schmecken Pfirsich, Aprikose und Co. wieder deutlich voller.

Sehr feste Pfirsiche, Nektarinen oder Aprikosen kannst du kurz bei Zimmertemperatur nachreifen lassen. Kirschen sind anders: Sie reifen nach der Ernte kaum nach und sollten deshalb frisch gegessen werden. Am besten lagerst du Kirschen mit Stiel und wäschst sie ebenfalls erst kurz vor dem Naschen.

Je weiter die Saison voranschreitet, desto geschmackvoller werden die Früchte. Da unsere Bio-Steinfrüchte natürlich nicht gespritzt sind, stellen sie uns vor besondere Herausforderungen. Biologische Steinfrüchte sind kürzer haltbar und empfindlicher als konventionelle Steinfrüchte. Sollten die Steinfrüchte nicht eurer Qualitätserwartung entsprechen, gebt uns bitte einen kurzen Hinweis per Mail oder Bestellbemerkung, wir werden uns um eine Lösung kümmern.

Steinfrüchte in der Küche

Steinfrüchte sind vielseitig einsetzbar. Du kannst sie roh essen, in Salaten verwenden, zu Marmelade verarbeiten oder in Desserts und Kuchen einbauen. Ihr süßer Geschmack passt perfekt zu herzhaften Gerichten und verleiht ihnen eine besondere Note.

Spannendes Rezept: Steinfrucht-Salsa mit Avocado und Limette

Diese erfrischende Steinfrucht-Salsa passt perfekt zu gegrilltem Fisch, Fleisch oder auch als Dip zu Tortilla-Chips. Ein außergewöhnliches Rezept, das deine Gäste überraschen wird!

Zeit: 15 Minuten
Menge: 4 Portionen
Passt zu: Grillgemüse, Ofenkartoffeln, Tofu, Fisch oder als Dip

Steinfruchtsalsa

Zutaten:

  • 2 reife Pfirsiche
  • 2 Aprikosen
  • 1 Mango
  • 1 Avocado
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • 1 rote Chilischote
  • Saft von 2 Limetten
  • 1 Bund frischer Koriander
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack

Zubereitung:

  1. Pfirsiche, Aprikosen und Mango entkernen und in kleine Würfel schneiden.
  2. Avocado halbieren, den Kern entfernen, das Fruchtfleisch auslöffeln und ebenfalls würfeln.
  3. Zwiebel schälen und fein hacken. Chilischote entkernen und in feine Ringe schneiden.
  4. Alle Zutaten in eine Schüssel geben und den Limettensaft darüber gießen.
  5. Koriander grob hacken und zur Salsa hinzufügen.
  6. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und alles gut vermischen.

Mini FAQ

Wie lagert man Steinobst richtig?

Reifes Steinobst lagerst du am besten flach, ungewaschen und kühl, damit es keine Druckstellen bekommt. Im Kühlschrank hält es länger, verliert dort aber Aroma. Deshalb nehmen wir Pfirsiche, Aprikosen, Nektarinen, Pflaumen und Kirschen am liebsten 1 bis 2 Stunden vor dem Essen raus, dann schmecken sie deutlich voller. Kirschen reifen nach der Ernte nicht nach, Pfirsiche, Nektarinen und Pflaumen können dagegen noch etwas nachreifen.

Warum sind Bio Steinfrüchte empfindlicher?

Bio Steinfrüchte werden ohne chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel angebaut. Dadurch sind sie oft empfindlicher bei Transport und Lagerung, haben aber den Vorteil, dass ökologische Anbaumethoden Boden, Wasser und Artenvielfalt stärker berücksichtigen.

Warum lohnt sich Bio bei Steinfrüchten besonders?

Bio Steinfrüchte sind eine gute Wahl, weil Pfirsiche, Nektarinen, Aprikosen, Kirschen und Pflaumen eine empfindliche Schale haben und direkt mitgegessen werden. Im Bio-Anbau sind chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel verboten, Bio-Obst und Bio-Gemüse sind laut Verbraucherzentrale grundsätzlich seltener und weniger stark mit Pestizidrückständen belastet.

Welche Vitamine und Pflanzenstoffe stecken in Steinobst?

Steinobst liefert je nach Sorte Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Aprikosen bringen zum Beispiel orangefarbene Pflanzenstoffe mit, dunkle Kirschen und Pflaumen enthalten Anthocyane. Die DGE empfiehlt Obst und Gemüse ausdrücklich wegen dieser Mischung aus Nährstoffen, Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen.

Was macht Kirschen so interessant für die Gesundheit?

Kirschen sind spannend, weil sie Anthocyane und Polyphenole enthalten. Das sind sekundäre Pflanzenstoffe, die antioxidativ wirken und in Studien mit entzündungsmodulierenden Effekten in Verbindung gebracht werden. Heißt für uns ganz alltagstauglich: Kirschen sind kein Medikament, aber ein richtig guter Sommerbaustein für eine bunte, pflanzenbetonte Ernährung.

Darf man die Kerne von Aprikosen, Pfirsichen oder Kirschen essen?

Die harten Steine solltest du nicht essen. Besonders bittere Aprikosenkerne können Amygdalin enthalten, aus dem beim Kauen und Verdauen Blausäure freigesetzt werden kann.

KI generiert: Ein grüner Farbverlauf mit vertikalen Linien.

Quellen

Weiterlesen ...

https://www.verbraucherzentrale-niedersachsen.de/themen/ernaehrung-lebensmittel/kennzeichnung-inhaltsstoffe/welche-lebensmittel-sind-pestiziden-belastet

https://www.laves.niedersachsen.de/startseite/lebensmittel/ruckstande_verunreingungen/pflanzenschutzmittelrueckstaende-in-aprikosen-174458.html

https://www.laves.niedersachsen.de/startseite/lebensmittel/ruckstande_verunreingungen/pflanzenschutzmittelrueckstaende-in-pfirsichen-und-nektarinen-167490.html

  • Landwirtschaft.de: Hinweise zur richtigen Lagerung von Obst und Gemüse sowie zur Nachreife, unter anderem dazu, dass Kirschen nach der Ernte nicht nachreifen. Relevant für die FAQ-Frage „Wie lagert man Steinobst richtig?“ 
  • Ökolandbau.de: Informationen dazu, dass im Bio-Anbau keine chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden und Bio-Obst und Bio-Gemüse häufig kaum Rückstände aufweisen. Relevant für „Warum sind Bio Steinfrüchte empfindlicher?“ und „Warum lohnt sich Bio bei Steinfrüchten besonders?“ 
  • Verbraucherzentrale Hamburg: Überblick zu Pestizidrückständen in Obst und Gemüse sowie zur geringeren Belastung von Bio-Produkten. Relevant für die Bio- und Pestizid-Fragen im FAQ. 
  • Bundesinstitut für Risikobewertung, BfR: Einschätzung zu bitteren Aprikosenkernen, Amygdalin und möglicher Blausäurebildung. Relevant für die FAQ-Frage „Darf man die Kerne von Aprikosen, Pfirsichen oder Kirschen essen?“ 
  • Deutsche Gesellschaft für Ernährung, DGE: Grundinformationen zu Obst und Gemüse als Quelle für Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Relevant für „Welche Vitamine und Pflanzenstoffe stecken in Steinobst?“ 
  • AOK Gesundheitsmagazin: Informationen zu Kirschen, Anthocyanen, Polyphenolen und antioxidativen sowie entzündungshemmenden Eigenschaften. Relevant für „Was macht Kirschen so interessant für die Gesundheit?“ 
  • Fachreview: A Review of the Health Benefits of Cherries: Wissenschaftliche Übersicht zu Süß- und Sauerkirschen, oxidativem Stress und Entzündungsmarkern. Als fachliche Zusatzquelle für die Kirschen-Gesundheitsfrage.