Was ist Postelein/Winterportulak?
Postelein ist ein winterhartes Blattgemüse, das mild und leicht nussig schmeckt, ähnlich Feldsalat.
Key Facts:
Saison (DE, regional): Jan–Mai.
Botanisch: Claytonia perfoliata (Gewöhnliches Tellerkraut).
Nutzung: roh im Salat, gedünstet wie Spinat (2–3 Min.).
Nährwerte (≈/100 g): ~33 % Vitamin C, 22 % Vitiman A, 10 % Eisen (Fe).
Garzeit: 2–3 Min.
Saison: Nov–Apr / Jan–Mai (je nach Anbau/Region).
Lagerung: 2–4 °C, bis zu sechs Tage.
Synonyme: Winterportulak, Winterpostelein, Tellerkraut, Claytonia perfoliata, Miner’s lettuce.
Wo bekommt man Postelein?
Während seiner Saison von Januar bis Mai, kannst du ihn bei uns, beim Bioboten, bestellen und liefern lassen. Im Supermarkt wirst du wohl nicht fündig. Warum ist das so? Postelein hat eine kurze Haltbarkeit und muss frisch verarbeitet werden – das macht ihn für den Supermarkt unattraktiv. Dafür ist er eine perfekte Wahl für alle, die gerne mit besonderen Zutaten kochen, sich nachhaltig ernähren möchten und auf gesunde Lebensmittel Wert legen.
Wie sieht Postelein aus?
Postelein ist leicht zu erkennen: Die dünnen Stängel tragen fleischige, eiförmige Blätter, die rosettenförmig angeordnet sind. Die Farbe der Blätter reicht von Grün bis Goldgelb, je nach Sorte. Die Pflanze wächst schnell und erreicht eine Höhe von 15 bis 40 cm, was sie ideal für den Winteranbau macht – sogar bei frostigen Temperaturen. Besonderer Vorteil: Wenn die jungen Blätter nicht zu tief abgeschnitten werden, sind mehrere Ernten möglich.
Was steckt in Postelein?
Postelein ist nicht nur lecker, sondern auch reich an wichtigen Nährstoffen:
Vitamin C: Unterstützt das Immunsystem, besonders in der kalten Jahreszeit.
Mineralien: Magnesium, Calcium und Eisen fördern Knochen, Muskeln und die Blutbildung.
Geringer Nitratgehalt: Anders als bei vielen anderen Salaten ist der Nitratanteil bei Postelein niedrig – ein Plus für die Gesundheit.
Entzündungshemmend: Traditionell wurde Postelein bei Magenbeschwerden und Sodbrennen verwendet.
Wie verwendet man Postelein?
Postelein ist vielseitig in der Küche einsetzbar:
Roh als Salat: Die mild-nussigen Blätter brauchen kaum Gewürze und passen gut zu Essig-Öl-Dressings.
Gekocht wie Spinat: Postelein lässt sich ähnlich wie Spinat verwenden, braucht aber weniger Garzeit. Ca. 2–3 Min. in der Pfanne. Erst am Ende salzen (bleibt knackiger).
In Suppen oder Eintöpfen: Die Blätter behalten auch in heißen Gerichten ihre zarte Konsistenz.
Ein Tipp: Lass die Stiele dran – sie sind nicht nur essbar, sondern sorgen für mehr Biss.
Putzen, Lagern, Zubereiten
Postelein kurz in kaltem Wasser schwenken, abtropfen lassen, Wurzelende entfernen.
Lagern: im Kühlschrank in einem leicht feuchten Tuch 1–6 Tage.