Glühwein – heißer Klassiker mit ziemlich langer Geschichte
Glühwein ist eigentlich ein Oldie: Schon die Römer haben Wein mit Honig und Gewürzen gemischt und warm getrunken – ihr „Conditum Paradoxum“ war sozusagen der Ur-Opa vom heutigen Glühwein. Später im Mittelalter liebten die Leute dann kalte Würzweine wie den Hypocras, geschmacklich schon ziemlich nah an dem, was wir heute aus der Tasse schlürfen.
Das älteste bekannte Glühweinrezept aus Mitteldeutschland stammt von 1834 und geht auf August Josef Ludwig von Wackerbarth zurück. Darin landen unter anderem Zimt, Ingwer, Anis, Muskat, Kardamom, Safran und eine gute Portion Süße durch Zucker oder Honig. Wenige Jahre später beschreibt die Kochbuch-Ikone Henriette Davidis einen heißen Gewürzwein aus Rotwein, etwas Zimt und Nelken – kurz aufgekocht, abgesiebt, ab ins Glas. Kommt dir bekannt vor, oder?
Als fertiges Flaschen-Produkt gibt es Glühwein aber erst seit 1956: In Augsburg füllte Rudolf Kunzmann erstmals gewürzten, gesüßten Wein ab. Dafür bekam er direkt ein Bußgeld, weil Zucker im Wein damals noch nicht erlaubt war. Zum Glück hat sich das geändert – sonst wäre der Winter heute ein gutes Stück langweiliger.
Und auch wir haben richtig leckere Glühweine und Punsch in verschiedenen Sorten. Wir stellen sie euch hier vor und on Top gibt es noch ein paar richtig leckere Dessert-Rezepte für einen pefekten Weihnachts-Nachtisch zum Festmahl – mit oder ohne Schwipps...