Schon unsere Vorfahren wussten Wintergemüse zu schätzen. In Zeiten ohne Kühlmöglichkeiten waren Lagergemüse wie Steckrüben, Kartoffeln und Kohl überlebenswichtig. Heute sind diese Sorten Basis für viele Trendgerichte und zeigen, wie spannend traditionelle Zutaten sein können. Wintergemüse bietet dir nicht nur kulinarische Vielfalt, sondern ist auch nachhaltig und gesund. Besonders praktisch: Es ist erschwinglich und einfach zu verarbeiten – perfekt für jeden Tag.
Warum ist Wintergemüse so gesund?
Wintergemüse ist eine Vitaminbombe, die deinen Körper optimal mit wichtigen Nährstoffen versorgt. Rotkohl liefert beispielsweise reichlich Vitamin C – mit 175 Gramm deckst du deinen Tagesbedarf komplett. Grünkohl ist bekannt für seinen hohen Gehalt an Vitamin A und K sowie Eisen und Antioxidantien. Pastinaken punkten mit Ballaststoffen, die lange sättigen, während Rote Bete die Durchblutung unterstützt. Diese Sorten sind ideal, um dein Immunsystem zu stärken und dich fit durch die kalte Jahreszeit zu bringen.
Was macht regionales Wintergemüse besser?
Wintergemüse aus der Region hat viele Vorteile: Kurze Transportwege garantieren Frische und sparen CO₂. Außerdem unterstützen saisonale Einkäufe regionale Produzenten. Im Vergleich zu importiertem Gemüse, das oft unreif geerntet wird, steckt in heimischen Sorten mehr Geschmack und mehr Nährstoffe. Ein weiterer Pluspunkt: Viele Wintergemüse wie Kartoffeln, Kohl oder Karotten lassen sich hervorragend lagern – das macht sie nicht nur nachhaltig, sondern auch besonders praktisch.
Wie vereitet man es zu?
Wintergemüse ist ein Alleskönner in der Küche. Grünkohl kannst du traditionell im Eintopf zubereiten oder modern als Smoothie oder Chips verwenden. Steckrüben und Pastinaken lassen sich hervorragend in Pürees, Suppen oder Ofengerichten einsetzen. Mit Schwarzwurzel zauberst du cremige Beilagen, die sich als Alternative zu Spargel eignen. Kürbis ist ein Liebling für Suppen, Currys oder auch als Ofengemüse. Selbst Klassiker wie Rotkohl und Rosenkohl lassen sich neu interpretieren – probier doch mal Rotkohl-Salat mit Orangen oder Rosenkohl mit Speck aus dem Ofen.