Was bei uns hauptsächlich als Fleischersatzprodukt bekannt geworden ist, hat in den fernöstlichen Ländern eine sehr lange Tradition und fast schon Kultcharakter. Seit Jahrtausenden werden dort Sojabohnen kultiviert und in verschiedenster Form verarbeitet – als fester Bestandteil der täglichen Ernährung, nicht als Ersatz, sondern als eigenständige Zutat mit vollem Wert.
Tofu wird aus geronnener Sojamilch gewonnen und ist erstaunlich wandelbar: Seidentofu ist besonders fein und cremig – ideal für Desserts, Smoothies oder asiatische Dips. Fester Tofu hingegen hat mehr Biss und eignet sich perfekt zum Anbraten, Marinieren oder Grillen. Richtig gewürzt und knusprig gebraten macht er sich hervorragend in Bowls, Wokgerichten oder als Topping auf Salaten.
Tempeh, hergestellt aus gekochten und fermentierten Sojabohnen (Lest dazu mehr in Normans WissenSnack2go), bringt durch die Fermentation einen ganz eigenen, leicht nussigen Geschmack mit – kräftiger als Tofu, mit mehr Struktur und Charakter. Besonders lecker wird er, wenn man ihn in dünne Scheiben schneidet, kurz einlegt und dann scharf anbrät oder frittiert.
Beide Varianten liefern hochwertiges pflanzliches Eiweiß, sind gut bekömmlich und lassen sich schnell zubereiten – egal ob du dich vegan ernährst oder einfach mal was Neues ausprobieren willst. Und mit ein bisschen Experimentierfreude wird aus Tofu und Tempeh im Handumdrehen ein echtes Lieblingsgericht.