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Der Geheimnisvolle Charme des Bio-Rosenkohls: Warum er Dein Wintergemüse Nummer Eins sein sollte
Dieses kleine, grüne Powerpaket spaltet die Gemüter. Für die einen ein ungeliebter Gast am Esstisch, für die anderen ein kulinarischer Höhepunkt. Aber warum eigentlich Bio-Rosenkohl? Heute nehmen wir dich mit in die faszinierende Welt dieses Wintergemüses und zeigen dir, warum du in diesem Jahr Bio-Rosenkohl auf deine Speisekarte setzen solltest.
Bevor wir zum leckeren Teil kommen, ein kurzer Abstecher in die Geschichte. Der Rosenkohl ist als typisches Wintergemüse bekannt und zaubert uns von November bis März frisches grünes Gemüse auf den Teller. Die kleinen Röschen überstehen den kalten Winter auch trotz Wind und Wetter.
Der Rosenkohl stammt wie alle Kohlarten vom Wildkohl ab und gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse. Rosenkohl stammt ursprünglich aus Belgien – daher der englische Name "Brussels Sprouts", was so viel wie "Brüsseler Kohl" bedeutet. Der Rosenkohl in eurer Biokiste kommt während der Saison von unserem Bioland-Bauern Dietmar Wessling aus Neuenkirchen.
Das Besondere am Rosenkohl ist, dass die Röschen an einem Stamm wachsen, welcher bis zu 70 cm hoch wird. An der Pflanze wachsen bis zu 40 wallnussgroße Röschen sprossenartig heraus, weshalb sie auch Kohlsprossen oder Sprossenkohle genannt werden.
Die Röschen bestehen aus vielen kleinen aufeinandergeschichteten Blättchen, welche außen kräftig grün und innen weiß-gelblich gefärbt sind. Eine besondere Art des Rosenkohls heißt Rubine und ist in leuchtend violetter Farbe gefärbt.
Rosenkohl ist ein echtes Allround-Talent im Gemüseregal. Der Kleine ist ganz groß, wenn es um Vitamin C geht.
Die kleinen Röschen enthalten außerdem verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe.
Rosenkohl kann viel mehr als nur klassische Beilage: Ob knusprig aus dem Ofen, herzhaft aus der Pfanne oder kreativ kombiniert – die kleinen Röschen bringen jede Menge Abwechslung in die Winterküche.
Überbackener Rosenkohl in Käsecreme. Klassisch und köstlich.
Rosenkohl-Farfalle mit Parmesan: herzhaft und cremig. Ein schnelles Pastagericht für kühle Tage.
Die Kochboxen können nur angezeigt und bestellt werden, wenn Rosenkohl verfügbar ist.
Rosenkohl-Chips:
Einfach die äußeren Blätter des Rosenkohls abnehmen, mit etwas Bio-Olivenöl und Meersalz vermischen und im Ofen knusprig backen. Ein leckerer Snack!
Rosenkohl-Pfanne mit Äpfeln und Nüssen:
Brate Rosenkohlröschen mit Apfelstückchen und gehackten Nüssen in einer Pfanne an. Ein bisschen Zimt dazu, und es wird ein winterliches Geschmackserlebnis.
Rosenkohl-Taler:
Rosenkohl raspeln und mit Ei, Käse und ein bisschen Mehl zu kleinen Talern formen. Dann einfach in der Pfanne braten. Ein Hit bei Kindern!
Smoothie Boost:
Ein Rosenkohl-Smoothie mit Banane, Orange und ein wenig Honig kann fruchtig-grün und überraschend lecker sein. Perfekt für einen frischen Start in den Morgen!
Süß-Saure Rosenkohlpfanne:
Eine Mischung aus Rosenkohl, Ananas und ein wenig Sojasauce. Exotisch und köstlich!
Wie sagt man so schön? Der Rosenkohl ist der Wolf im Schafspelz der Biokiste – unterschätzt, aber voller Möglichkeiten! 😄
Rosenkohl aus deutschem Anbau hat hauptsächlich von Oktober bis März Saison. Besonders im Spätherbst und Winter ist das Kohlgemüse erhältlich. Kühle Temperaturen können seinen Geschmack milder machen.
Rosenkohl enthält von Natur aus Bitterstoffe, die zu seinem typischen Geschmack gehören. Moderne Sorten sind häufig milder als früher. Wer es weniger bitter mag, kann die Röschen im Ofen rösten oder mit etwas Ahornsirup und Zitronensaft kombinieren.
Rosenkohl benötigt je nach Größe etwa 8 bis 12 Minuten in leicht gesalzenem, kochendem Wasser. Die Röschen sollten noch etwas Biss haben. Zu langes Kochen macht sie weich und kann den intensiven Kohlgeschmack verstärken.
Ja, Rosenkohl kann auch roh gegessen werden. Besonders fein gehobelt eignet er sich für knackige Wintersalate. Da roher Rosenkohl schwerer verdaulich sein kann, empfiehlt es sich, zunächst kleinere Mengen zu probieren.
Frischer Rosenkohl hält sich im Gemüsefach des Kühlschranks etwa 3 bis 5 Tage. Am besten bewahrst du ihn ungewaschen in einem luftdurchlässigen Beutel oder einem leicht feuchten Tuch auf. Feste, geschlossene Röschen bleiben dabei am längsten frisch.
Ja, Rosenkohl lässt sich gut einfrieren. Dafür die Röschen putzen, waschen und etwa 2 bis 3 Minuten in kochendem Wasser blanchieren. Anschließend in Eiswasser abschrecken, gut abtropfen lassen und portionsweise einfrieren. So ist Rosenkohl mehrere Monate haltbar.